Volleyball Grundtechniken

In diesem Artikel wird ihnen ein kleiner Überblick über die Grundtechniken von Volleyball gegeben und auch eine Übersicht von einfachen bis schwierigeren Übungen, wie sie diese Techniken üben und in ihnen besser werden können.

Zuerst gehen wir darauf ein, welche Techniken es überhaupt gibt. Eine ausführlichere Übersicht darüber finden bei den Grundspielarten von Volleyball.

Aufschlag

AufschlagDer Aufschlag ist immer der Beginn eines neuen Ballwechsels. Der Spieler steht hinter der Grundlinie und muss den Ball übers Netz schlagen. Dies wird im professionellen Spiel von oben gemacht, da der Ball dann wesentlich schneller ist und schwieriger für den Gegner einzuschätzen. Auch ist es für den ausführenden Spieler dann einfacher zu bestimmen wohin der Ball fliegen soll. Der Aufschlag ist jedoch auch von unten möglich, was für Anfänger wesentlich einfacher ist, da hierfür auch nicht so viel Kraft benötigt wird. Beim Aufschlag von oben wird der Ball hochgeworfen und mit der flachen Hand im Stand oder optimaler Weise im Sprung auf die gegnerische Seite geschmettert. Aufkommen muss der Ball innerhalb des gegnerischen Feldes. Wenn der Aufschlag sofort zu einem Punkt führt, also wenn er im gegnerischen Feld aufkommt, spricht man von einem Ass.

Baggern

Im Volksmund wird das untere Zuspiel auch Baggern oder Manchette genannt. Hierbei werden beide Arme parallel schräg nach unten gehalten, durchgestreckt und der Ball dann mit den Unterarmen “zurückgehoben”. Optimaler Weise trifft man den Ball mit der Innenseite der Unterarme, da die Fläche dann am geradesten ist und der Ball nicht so leicht wegspringt. Auch sollte man die Arme nur parallel zum eingenommenen Winkel bewegt werden, der meist circa 45% zum Boden beträgt. Man sollte dabei leicht in die Hocke gehen, um die Kraft des Balles abfedern zu können. Hauptsächlich wird das Baggern zur Annahme eines gegnerischen Aufschlags genutzt, da sich so die Kraft des Balles am einfachsten zurücklenken lässt.